Vor zwei Jahren gegründet, etabliert sich Last Hikari zunehmend als ein Name, den man auf der Pop-Rock-Szene im Auge behalten sollte. Anlässlich dieses Interviews blickt Last Hikari auf die Gründung der Band, die kürzliche Ankunft ihres neuen Bassisten Christophe, ihre Teilnahme am Tremplin La Pâture zurück, aber auch auf ihre Projekte für die kommenden Monate.
Last Hikari - Foto: Nicolas Cook
Hallo Last Hikari, ich hoffe, es geht euch gut! Um dieses Interview zu beginnen, überlasse ich es euch, eure Band unseren Lesern vorzustellen.
Die 2023 gegründete Kompositionsband Last Hikari lässt ein letztes Licht zwischen Pop-Rock, Punk/Rock und J-Rock aufblitzen. Mit scharfen Riffs und eingängigen Refrains bringen Kevin (Lead-Gitarre), Christophe (Bass), Alex-Milan (Schlagzeug) und Marie (Gitarre/Gesang) die Bühne mit einer starken, kompromisslosen Identität zum Beben und erwecken eine Musik zum Leben, die ebenso leuchtend wie explosiv ist.
Wie ist das Projekt Last Hikari entstanden und was hat euch zu diesem Zeitpunkt dazu bewogen, diese Band zu gründen?
Alles begann, als Alex-Milan Marie an ihrem Arbeitsplatz traf und sie fragte, ob sie eine Musikband suchte. Er wusste, dass Marie Gitarristin und Sängerin war und er hatte mit dem Schlagzeug begonnen. Marie nahm sehr schnell an, da sie schon immer davon träumte, eine Pop-Rock-Kompositionsband zu gründen. Sie fragte Kévin, einen Kindheitsfreund, ob er bei diesem Projekt mitmachen wollte, er sagte ohne zu zögern zu. Was den Bassisten betrifft, gab es mehrere Wechsel und zuletzt kam Christophe zu uns, als er unsere Veröffentlichung zur Suche nach einem Bassisten sah.
Ich denke, der Wunsch, diese Band zu gründen, ist allen Musikern gemeinsam: seine Leidenschaft, seine Emotionen, seine Geschichten durch Kompositionen zu teilen, die bestimmte Abschnitte unseres Lebens erzählen.
Euer Universum bewegt sich zwischen Pop-Rock, Punk/Rock und J-Rock. Was sind die wichtigsten Einflüsse hinter Last Hikari?
Avril Lavigne, Sum 41, Green Day, The Offspring, The Interrupters, Blink 182, Black Sabbath…
Zwei Jahre nach der Gründung eurer Band habt ihr vor einigen Wochen Christophe am Bass aufgenommen. Wie kam diese Begegnung zustande und wie verlief seine Integration in die Band?
Christophe folgte uns in den sozialen Medien. Er war zu einem unserer Konzerte gekommen und es hatte ihm wirklich gefallen. Er ist ursprünglich Gitarrist, wollte aber immer parallel Bass spielen. Als wir also in den sozialen Medien posteten, dass wir einen Bassisten suchten, zögerte er nicht! Wir empfingen ihn bei einer Probe, er hatte die Kompositionen enorm geübt, er war sehr engagiert und kam mit vielen Ideen. Für uns war es eine Selbstverständlichkeit.
Die Integration erfolgte ganz natürlich, zumal er bereits einige Mitglieder der Band kannte :)

Ihr komponiert derzeit neue Stücke. Wie hat die Integration eines neuen Mitglieds euren kreativen Prozess beeinflusst? Sind die Rollen klar definiert oder erfolgt die Kreation gemeinschaftlich?
Die Integration eines neuen Mitglieds bringt uns „Erneuerung", neue Riff-Ideen. Im Allgemeinen schlägt bei der Komposition eines der Mitglieder ein Riff vor, dann gibt jeder seine Ideen und wir arbeiten gemeinsam an der Strukturierung der Kompositionen. Für die Texte sind es oft Marie oder Alex-Milan, die sie komponieren ?
Sprechen wir über Konzerte. Welche Erfahrung zieht ihr aus eurer Teilnahme am Tremplin La Pâture? (bei dem ihr übrigens eure neue Backdrop und eure Badges eingeweiht habt! ^^)
Es war eine sowohl stressige als auch aufregende Erfahrung! Die Befürchtung, das Publikum nicht mit unserer Musik mitreißen zu können, war intensiv. Aber was am schwierigsten war, war als Letzter aufzutreten! Wir hatten das Glück, alle anderen Bands spielen zu sehen, und ehrlich gesagt war das Niveau super hoch!
Wir gehen mit einer wunderbaren Erfahrung heraus, interessanten und bereichernden musikalischen und menschlichen Begegnungen mit einem sehr präsenten Geist der Geselligkeit und gegenseitigen Hilfe. Wir haben zwar das Sprungbrett nicht gewonnen, aber wir wurden vom Organisator des Festivals Jol'Fest entdeckt und werden daher Teil des Programms im September 2026 sein, und das ist großartig!
Was wir von diesem Sprungbrett mitnehmen, ist eindeutig: ein gewaltiger musikalischer Schlag.

Backdrop und Badges entworfen von Distrolution Merch
Gibt es ein Konzert, das euch seit der Gründung eurer Band besonders geprägt hat? Wenn ja, welches und warum?
Ich denke, wir werden alle zustimmen, dass es das Sprungbrett von La Pâture war. Aus all den oben genannten Gründen und vor allem, weil es das erste Mal auf der Bühne mit uns für unseren Bassisten war und er hat richtig abgeliefert!
Sprechen wir über Merch. Gibt es einen Gegenstand (Merch, Pressung, Bühnenmaterial), dem ihr besondere Bedeutung beimesst, und warum?
Die Backdrop. Warum? Ganz einfach, weil sie unsere Band vollständig repräsentiert, mit einem Logo, das von A bis Z von allen Bandmitgliedern erstellt wurde, die ihre persönliche Note eingebracht haben, und natürlich von unserem lieben Schlagzeuger Alex-Milan gezeichnet wurde.
Abschließend, was können wir in den kommenden Monaten von Last Hikari erwarten?
Neue Kompositionen, neue Konzerttermine und warum nicht die Aufnahme einer oder mehrerer Kompositionen, das wäre spitze!